Home
» Home
» Susi B.
» die Pferde
» Pferdefotos
» Impressum
» Kontakt
» Links

 Tagebuch

» das Jahr 2012
» das Jahr 2011
» das Jahr 2010
» das Jahr 2009
» das Jahr 2008
» das Jahr 2007
» das Jahr 2006

 Besonderes

» Stallmeister 2009
» Pferdefasching
» Reitabzeichen Kl.IV
» Stallmeister 2008

 Fotoberichte

» Turniere 2011
» Turniere 2010
» Turniere 2009
» Turniere 2008
» Reiterrallyes
» GHP


Der Traber

Zucht
Der deutsche Traber basiert auf drei Zuchten:
  • Das American Standardbred oder der Amerikanische Traber ist der schnellste Traber. Daher ist er Zuchtgrundlage (durch Importe und Verdrängungskreuzung) der meisten Traberzuchten der Welt, so auch der deutschen Zucht.
  • Der Trotteur Français oder der Französische Traber bildet eine eigene Population mit nur geringem Einfluss des Standardbreds. Er ist in der Regel nicht so schnell wie das Standardbred. Da in Frankreich großer Wert auf den Erhalt der Rasse gelegt wird, ist das Rennreglement so gestaltet, dass ausländischer Einfluss gering bleibt. Der Französische Traber ist in der Regel groß und trabsicher und wird auch im Hinblick auf Reiteignung gezüchtet, da in Frankreich viele Trabrennen mit Reiter ausgetragen werden. In der deutschen Zucht hat er einen Anteil von unter 10%.
  • Der Russische Traber oder Metis-Traber ist auf der Grundlage des Orlow-Trabers durch Einkreuzung des Standardbreds entstanden. Diese beiden Rassen haben auf die deutsche Zucht nur noch einen sehr geringen Einfluss.


  • Charakter
    Traber sind ruhige, ausgeglichene, leicht trainierbare, menschenbezogene und leistungsbereite Pferde. Da der Rennbetrieb hohe Anforderungen an die Nervenstärke stellt, finden nervlich wenig belastbare Tiere keinen Eingang in die Zucht.

    Exterieur
    Im Körperbau sind Traber so uneinheitlich wie in der Größe, da in der Zucht nur auf Schnelligkeit geachtet wird. Es gibt viele verschiedene Typen, darunter den gut geschlossenen Cobtyp, leichte Vollbluttypen und Warmbluttypen. Um die geforderten Geschwindigkeiten im Trab zu erreichen, besitzen sie eine sehr gut bemuskelte Hinterhand, die häufig auch überbaut sein kann, und meist kurze, steile Fesseln. Die Beine sind trocken mit meist harten Hufen. In der Bewegung greifen sie im Renntrab, oft sehr breit, außen an den Vorderbeinen vorbei. Da nicht auf einen bestimmten Typ oder auf Reiteignung gezüchtet wird, kann man Gebäudemängel bei Trabern etwas häufiger finden als in Reitpferdezuchten.

    Leistung
    Traber können im Trab Geschwindigkeiten von 45-50 km/h erreichen. Die zurzeit schnellsten deutschen Hengste im Deckhengstregister des HVT (Hauptverbandes für Traberzucht und Rennen) haben einen Kilometerrekord von einer Minute und 10,2 Sekunden. Sie sind ausdauernd und von harter Konstitution. Als Reitpferde sind Traber sehr vielseitig. Ihre Ausdauer prädestiniert sie für das Distanzreiten. Ihre raumgreifenden Gänge und ihr guter Charakter, machen aus Ihnen wunderbare Gelände- und Wanderreitpferde. Viele Traber haben eine mehr oder weniger ausgeprägte Veranlagung zu einer oder mehreren Viertaktgangarten oder auch zum Pass. Das kann Tölt, Walk, Rennpass und oder Foxtrott sein. Das kann vom knappen Viergänger bis zum Naturtölter gehen. Nicht oder nicht mehr für die Rennbahn geeignete Traber werden häufig als Reit- bzw. Freizeitpferde verkauft. Sofern sie noch nicht im Rennsport eingesetzt waren, sind sie zu behandeln wie jedes andere Jungpferd auch. Falls sie erst nach ihrer Rennkarriere als Freizeitpferde verkauft werden, sind sie wegen ihres langjährigen Renntrainings und - einsatzes, der anders, als fürs Reiten, trainierten Muskulatur und der unterschiedlichen Befehlsgebung meist nur für erfahrene Reiter geeignet. Traber eignen sich aufgrund ihrer flachen, unaufwändigen Gangart und des langjährigen Trainings hervorragend als Distanzpferde und auch als Wanderreitpferde sind sie bestens geeignet. Aber auch in der einfachen Dressur und im Springen können sich Traber immer wieder profilieren. Berühmtes Beispiel für Traberblut im Springsport ist die legendäre Stute Halla.

    Antwort auf eine der am Häufigsten gestellten Frage, ob der Traber ein Vollblut ist:
    Der Traber ist eine eigenständige Rasse!
    Hier ein Auszug aus einer Stellungnahme vom HVT:
    In Russland züchtete man ab ca. 1770 den sogenannten Orlow-Traber mit den Ausgangsrassen Warmblut und Arabisches Vollblut, dessen Exterieur als groß und derb eingestuft wurde. Um 1800 entstand der US-Traber (Standrardbred) aus den Ausgangsrassen engl./arabisches Vollblut und Norfolker mit einem leichten und edlen Exterieur und einer hohen Kruppe. Ab 1850 züchtete man in Frankreich den eher reitpferdeähnlichen französischen Traber als eine Kreuzung aus Anglo-Normännern und englischem Vollblut.
    Nach Etablierung dieser drei Traber-Rassen wurden Mitte des 19. Jahrhunderts reinrassige Hengste aus Amerike, Russland und Frankreich importiert, um den Aufbau einer leistungsfähigen deutschen Traberzucht zu gewährleisten. Diese Hengste wurden dann mit einheimischen Warmblut-, Halbblut-sowie Englischen und Arabischen Vollblutstuten gekreuzt. Durch Kreuzungs- und Verdrängungszucht entstand so die eigenständige Rasse Deutscher Traber, deren systematische Zucht dann mit Herausgabe des ersten deutschen Trabergestütbuches im Jahre 1896 begann.

    Wie Sie also sehen, läßt sich der Traber nicht in die Sparte Vollblut oder Warmblut einordnen. Er ist vielmehr eine eigene Rasse, wobei sich der hohe Vollblutanteil natürlich nicht verleugnen läßt!

    Quelle: Wikipedia/HVT


     Das Pferd
    » die Rasse Traber
    » Ethik
    » Exterieur
    » Interieur
    » Skelett
    » Gelenke
    » Blutkreislauf

     Reiten
    » Reiterrallye
    » Ringreiten
    » GHP
    » WBO
    » LPO

     News



      (\"(\               ©               /)"/)
      (o o)   Design & Grafik   (o o)
      (._.)         by Susi B.         (._.)